Bis zu 200.000 Euro für Projekte, die Ihren Leuten den Alltag erleichtern.

ARBEIT-MENSCHEN-DIGITAL

Der AK-Zukunftsfonds Oberösterreich fördert 50 % für digitale Projekte.

Auch die Arbeitszeit Ihrer eigenen Mitarbeiter:innen (nur in OÖ).

Was das für Ihren Betrieb bedeutet, rechnen wir in 15 Minuten durch.

Der nächste Einreichtermin ist der 31.10.26, 24.00h - Zeitbedarf für Einreichung 6-8 Wochen

Oder Telefon: 0650/7 100 135

Die Rechnung vorweg

Wie viel könnten Sie überhaupt bekommen?

Nehmen Sie die Zahl Ihrer Vollzeitmitarbeiter:innen und multiplizieren Sie sie mit 1.000.

Das ist Ihre maximal erreichbare Fördersumme. Nach oben gedeckelt bei 200.000 Euro.

Der Punkt, den die meisten übersehen: Förderbar sind nicht nur die Rechnungen externer Anbieter. Auch die Arbeitszeit Ihrer eigenen Leute — für Workshops, Schulungen, Testphasen, Projektarbeit — wird mit 50 Prozent gefördert. Ist also Teil des Projektvolumens.

Passt das zu Ihnen?

6 Fragen an Sie

  • Wo verlieren Ihre Mitarbeiter:innen täglich Zeit oder Nerven, ohne dass es an ihnen liegt?

  • Welche Tätigkeit im Betrieb belastet körperlich am meisten?

  • Wie lernen neue Kolleg:innen und Lehrlinge bei Ihnen — strukturiert oder durch Mitlaufen?

  • Wer bei Ihnen hat keinen PC-Arbeitsplatz und ist trotzdem auf Informationen angewiesen?

  • Was haben Sie für die nächsten zwei Jahre ohnehin geplant — Software, Anschaffung, Schulungsprogramm?

  • Und: Sie sind nicht ganz sicher, wie Sie mit einem Förderantrag anfangen sollen?

Wenn Sie bei mehreren Fragen genickt haben, lohnt sich ein Gespräch.

Was tatsächlich gefördert wird.

Keine Theorie.

Das sind Maßnahmen aus echten Einreichungen.

Ich habe für oberösterreichische Betriebe eine Reihe von Anträgen begleitet — vom 13-Personen-Dienstleister bis zur Industriegruppe mit mehreren Standorten. Hier die Maßnahmen, gruppiert danach, wem sie helfen.

Für Mitarbeiter:innen ohne festen PC-Arbeitsplatz

Monteure, Produktion, Küche, Service, Außendienst: Wer keinen Schreibtisch hat, ist bei Information und Verwaltung strukturell benachteiligt.

  • Digitaler HR-Zugang am Handy — Zeitkonto, Urlaubsantrag, Lohnzettel, ohne den Umweg über das Büro

  • Aktuelle Pläne und Dokumentation mobil verfügbar — Schluss mit der Frage, welche Version gerade gilt

  • Digitale Prüf-, Abnahme- und Montageprotokolle statt Papierformularen, die nachträglich unter Zeitdruck ausgefüllt werden

  • Tablets direkt am Arbeitsplatz mit Arbeitsinformationen, Instandhaltungsmeldungen und Rückmeldungen

  • Digitale Pflicht- und Qualitätschecklisten mit automatischer Erinnerung — das „Dran-Denken" übernimmt das System

Für körperlich belastende Tätigkeiten

Die AK fördert ausdrücklich Projekte, die körperliche Entlastung bringen.

  • Hebehilfen und ergonomische Unterstützung bei schwerem Handling

  • Kollaborative Roboter (Cobots) als Entlastung bei wiederkehrenden, belastenden Handgriffen

  • Absaugung und Luftreinigung an Schweiß-, Schleif- und Polierarbeitsplätzen

  • Robotergestützte Arbeitsstationen dort, wo heute mit Atemschutz und unter Gefahrstoffbelastung gearbeitet wird

Wichtig: Der Unterschied zwischen „förderbar" und „Absage" liegt hier in der Begründung. Reine Automatisierung zur Kostensenkung wird nicht gefördert. Entlastung von Menschen schon. Das sauber zu formulieren ist ein wesentlicher Teil meiner Arbeit.

Für Lehrlinge und neue Kolleg:innen

  • Strukturierte digitale Einschulung statt Lernen durch Mitlaufen im Tagesgeschäft

  • Mehrsprachige Schulungs- und Unterweisungsvideos für Produktion und Montage

  • Peer-to-Peer-Schulungskonzepte über Key User statt Frontalschulung

  • Wissensdatenbank mit FAQs, Checklisten und Prozessbeschreibungen — erfahrene Mitarbeiter:innen müssen nicht mehr zehnmal dasselbe erklären

Für Teams, die zu viel Zeit mit Suchen und Nachfragen verlieren

  • Zentrales Projekt-Wiki mit klaren Freigaben und Versionierung

  • KI-gestütztes Assistenz- und Wissenssystem, das Fragen in natürlicher Sprache beantwortet

  • Automatische Protokollierung und Zusammenfassung von Besprechungen

  • Einheitliche Produktinformationssysteme statt Wissen, das auf fünf Systeme verteilt ist

  • Klare digitale Zuständigkeiten im Vertrieb — keine Doppelbearbeitung, keine Abstimmungsschleifen

Für mehr Selbstbestimmung über Arbeitsort und Arbeitszeit

  • Home-Office-Fähigkeit administrativer Prozesse — Belegerfassung, Freigaben, Buchhaltung digital

  • Sicherer Remote-Zugriff auf alle relevanten Projektdaten

  • Digitale Dienst- und Einsatzplanung mit Schichttausch-Funktion und verlässlicher privater Planbarkeit

  • Produktionsplanung, die kurzfristige Umplanungen und Termindruck reduziert

Für Mitbestimmung, Gerechtigkeit und Betriebsklima

  • Laufende Mitarbeiterbefragung inklusive Abfrage psychischer Belastungen

  • Moderierte Konflikt- und Entlastungsprozesse zwischen Abteilungen, mit psychosozialer Begleitung

  • Sprachlich vereinfachte Aufbereitung von Prozessen und Unterlagen für internationale Mitarbeiter:innen

  • Barrierearme, visuelle Gestaltung für ältere und wenig digitalaffine Beschäftigte

Und was wird nicht gefördert?

Damit Sie sich den Weg sparen, wenn es nicht passt:

  • Reine Automatisierungs- und Industrie-4.0-Projekte ohne erkennbaren Nutzen für die Beschäftigte

  • Projekte, durch die Stellen abgebaut oder Wochenarbeitszeiten reduziert werden

  • Anteilige Fixkosten wie Mieten für bereits bestehende Büros

  • Reine Forschungsprojekte ohne konkreten Anwendungsbezug

Der Punkt, an dem die meisten scheitern

Wer zuerst bestellt und dann an die Förderung denkt, verliert sie.

Gefördert werden ausschließlich Kosten, die nach dem Tag der Einreichung anfallen. Stichtag ist der Zeitpunkt der Bestellung.

Das klingt nach einer Formalie. In der Praxis ist es der häufigste Grund, warum ein Antrag scheitert — und zwar nicht nur die betroffene Position, sondern im Zweifel das ganze Projekt.

Deshalb meine wichtigste Empfehlung: Reden wir, bevor Sie bestellen. Nicht danach.

Dazu kommt: Ab 5.000 Euro netto brauchen Sie zwei Vergleichsangebote, ab 10.000 Euro drei. Und die müssen vor der Beauftragung eingeholt werden. Auch das kostet Vorlaufzeit.

So läuft das ab

1. Erstgespräch (20 Minuten, kostenlos) Wir klären, ob Ihr Vorhaben grundsätzlich förderfähig ist und in welcher Größenordnung sich das bewegt. Ehrlich — auch wenn die Antwort „passt nicht" lautet.

2. Maßnahmenzuschnitt Wir schauen uns an, was Sie ohnehin planen, und formen daraus ein förderfähiges Projekt. Mehrere Teilmaßnahmen lassen sich zu einer Einreichung bündeln.

3. Antragserstellung Projektbeschreibung, Budgetplan, Unterstützungserklärungen, Compliance-Unterlagen. Ich begleite ihren internen Orojetleiter, der dafür rund 10 Stundne benötigt.

4. Einreichung und Begleitung Nach der Zusage begleite ich auf Wunsch die Steuerungsgruppe, den Zwischenbericht und den Endbericht.

Warum mit mir?

Ich schreibe keine Anträge.

Ich baue Projekte, die durchgehen.

Ein Förderantrag ist kein Formular, das man ausfüllt. Er ist die Übersetzung dessen, was Sie ohnehin vorhaben, in die Sprache und die Logik einer Jury.

Was das konkret heißt:

  • Ich sage Ihnen vorab, wie hoch ich die Chancen einschätze — mit einer konkreten Prozentzahl, nicht mit Zweckoptimismus. Und ich sage Ihnen, was Sie tun müssen, um die Zahl zu verbessern.

  • Ich kenne die Knock-out-Kriterien. Vorzeitige Kostenentstehung, fehlende Betriebsratseinbindung, zu stark nach Automatisierung klingende Formulierungen. Solche Dinge kosten sonst den ganzen Antrag.

  • Kein Betriebsrat? Kein Problem. Dafür gibt es einen etablierten Weg über eine Unterstützungserklärung der Belegschaft und benannte Mitarbeitervertreter:innen in der Steuerungsgruppe.

  • Ich habe eine wachsende Referenzbasis aus bereits eingereichten und genehmigten Anträgen quer durch Branchen — Industrie, Metalltechnik, Anlagenbau, Gastronomie, Dienstleistung, IT.

Und weil ich seit Jahren als Unternehmercoach mit Familienbetrieben in Oberösterreich arbeite, geht es dabei nie nur um das Fördergeld. Sondern darum, dass am Ende tatsächlich etwas besser läuft.

Häufige Fragen

Wir haben keinen Betriebsrat. Geht das trotzdem? Ja. Wenn ein Betriebsrat existiert, muss er aktiv eingebunden werden. Wenn nicht, arbeiten wir mit einer schriftlichen Unterstützungserklärung der betroffenen Mitarbeiter:innen und benennen Mitarbeitervertreter:innen für die Steuerungsgruppe. Das ist ein anerkannter Weg.

Wie lange dauert die Antragserstellung? Rechnen Sie von der Entscheidung bis zur Einreichung mit sechs bis acht Wochen. Der größte Zeitfresser sind die Vergleichsangebote, nicht der Antrag selbst.

Können wir mehrere Themen kombinieren? Ja, und das ist meistens sinnvoll. Pro Einreicher ist ein Projekt je Call möglich — aber dieses eine Projekt kann mehrere Teilmaßnahmen bündeln.

Wir haben schon einmal eine Förderung bekommen. Geht ein zweites Mal? Ja, sofern das vorherige Projekt abgeschlossen ist und das neue Vorhaben eine erkennbare Weiterentwicklung darstellt — keine Wiederholung.

Wann kommt das Geld? In drei Teilbeträgen: 50 Prozent bei Vertragsabschluss, 25 Prozent nach dem Zwischenbericht, 25 Prozent nach Endbericht und Prüfung.

Wie lange darf das Projekt laufen? Maximal zwei Jahre.